Einsatz: Elbeflut in Lauenburg und Boizenburg

 

Neben dem schleswig-holsteinischen Lauenburg ist in Mecklenburg-Vorpommern der Landkreis Ludwigslust-Parchim mit den Elbstädten Dömitz und Boizenburg ein von der Elbeflut 2013 bedrohter Bereich.

Aber auch über die Landesverbandsgrenzen hinaus unterstützt das norddeutsche THW bei der anstehenden Flutkatastrophe So sind die Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen der Ortsverbände Hamburg-Bergedorf und -Eimsbüttel sowie Elmshorn für Einsätze in der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt Mit Großpumpen, 1x 15- und 2x 5-Tsd. Litern/Min. Pumpleistung und etlichen weiteren kleineren Schmutzwasserpumpen haben die ehrenamtlichen FachhelferInnen der 3 Ortsverbände die passende Ausrüstung im Marschgepäck.

Wier bereits verichtet haben sich gestern die 7 Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen in Lauenburg eingefunden und sind pumpbereit. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim stehen die HelferInnen der Pumpengruppen aus Schwerin und Wismar elbnah einsatzbereit. In beiden Landkreisen wurde gestern am Mittwoch der Katastrophenalarm ausgelöst.

Weiter im Einsatz sind die Fachgruppen Beleuchtung aus Ahrensburg und Rwendsburg, die in der Nacht zum Donnerstag Sandsackfüllplätze in Lauenburg ausgeleuchtet haben und auch bei der Sandsackbefüllung unterstützten. Hier kommen auch die Radlader der Fachgruppen Räumen aus Lübeck und Kaltenkirchen zum Einsatz.

Bereits bewährt haben sich 2002 die Hägglundskettenfahrzeuge, des Havariekommandos, betrieben durch die THW Ortsverbände Eutin und Bad Doberan. Mit diesen Fahrzeugen, die durch ihren Kettenantrieb einen sehr geringen Bodendruck haben, können in sensiblen deichnahen Bereichen Transporte, z.B. Sandsäcke erfolgen. Auch diese Fahrzeuge kommen in Lauenburg zum Einsatz.

Als Ablösung für eine im Einsatz befindliche Fachgruppe Elektroversorgumg haben sich die HelferInnen der FGr E aus Meldorf in das Einsatzgebiet im Landkreis Anhalt-Bitterfelsd in Sachsen-Anhalt auf den Weg gemacht.

Diese Aufzählung der Einsatzstellen und -optionen hat nicht den Anspruch auf Vollzähligkeit. Am Morgen des 6. Juni waren über 100 ehrenantliche THW-Helferinnen und Helfer aus dem LV HHMVSH im Einsatz. Diese Zahl erhöht sich im Laufe des Tages.

 

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© Bild: THW Bad Doberan / Text: THW